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Was kostet Hühnerfutter?

Hühnerfutter selbst machen oder online kaufen? Kosten und Qualität des Futters im Überblick.

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„Was kostet Hühnerfutter?“ – diese Frage sollten sich gerade Neulinge stellen, welche mit der Hühnerhaltung beginnen. Das Hühnerfutter stellt nämlich den wichtigsten Faktor unter den laufenden Kosten dar. Welche Kosten für Hühnerfutter berechnet werden müssen, wo Hühnerfutter überhaupt erworben werden kann und was gutes Hühnerfutter auszeichnet, erklären wir in diesem Artikel.

Beim Selbermischen von Hühnerfutter wird häufig Buchweizen beigegeben – nicht zuletzt aufgrund des hohen Eiweißgehalts bzw. der Qualität des Eiweißes.

Was fressen Hühner?

Hühner sind echte Allesfresser – sie picken alles auf was ihnen in den Weg kommt und ihnen schmeckt. Dazu zählen in dem Bereich, in welchem sich die Hühner aufhalten, typischerweise Gras, Insekten, Schnecken, Eierschalen und Getreide. Das Gras versorgt den Organismus der Hühner grundsätzlich mit Ballaststoffen und Mineralien.

Insekten sorgen für eine ausreichende Eiweißversorgung. Getreide stellt einen besonders wichtigen Faktor zur Versorgung mit Kohlenhydraten dar. Schnecken diene genauso wie Insekten ebenfalls zur Eiweißversorgung. Eierschalen versorgen die Hühner hingegen mit Calcium.

Bei einem fertigen Hühnerfutter werden diese unterschiedlichen Elemente meist in getrockneter Form miteinander kombiniert. So kann eine für die Hühner ideale Zusammensetzung der Nahrung erzielt werden: Diese sollte zu einem großen Teil aus Kohlenhydraten bestehen. Einen etwas kleineren Teil machen Eiweiße aus. Lediglich 10 % sollten durch Fette eingenommen werden.

 

 

Das kostet Hühnerfutter

Hühnerfutter kann fertig gekauft werden, sollte aber nie als alleiniges Nahrungsmittel der Hühner eingesetzt werden, denn die Hühner sollten stets eine freie Grasfläche zur Verfügung haben, auf welcher sie picken können.

Die Kosten für Hühnerfutter sind unter anderem von der Art des Hühnerfutters abhängig. Unterteilen lässt sich dieses in Alleinfutter und Ergänzungsfutter. Alleinfutter enthält schon alle für die Hühner wichtigen Nährstoffe und kann sofort angewendet werden. Ergänzungsfutter hingegen muss zunächst noch mit Getreide vermischt werden, damit dieses verfüttert werden kann. Daher ist dieses Hühnerfutter für den Bauernhof geeignet und weniger für den privaten Gebrauch.

 

Für den privaten Gebrauch empfiehlt sich daher das Füttern von Alleinfutter in Kombination mit einer saftigen Rasenfläche, auf der sich die Hühner Insekten suchen können.

 

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Die Qualität als Kostenfaktor

Wie auch beim „Futter“ für die Menschen, spielt auch beim Hühnerfutter die Qualität eine entscheidende Rolle beim Preis. Beispielsweise gibt es Bio-Futter, welches sich durch eine besonders hohe Qualität auszeichnet, jedoch deutlich teurer als reguläres Hühnerfutter ist. Bei Bio-Hühnerfutter haben Sie den Vorteil, dass auf chemische Zusatzstoffe verzichtet wird.

Je nach Hersteller kann es ebenfalls zu Kostenunterschieden kommen.

Kostenberechnung Hühnerfutter auf ein Jahr

Darüber hinaus ist die Anzahl der Hühner, welche gehalten werden, zur Berechnung der Kosten des Hühnerfutters ein wichtiger Faktor. Die Kosten in unserem Beispiel werden anhand von 4 Hühnern, welche gehalten werden, berechnet:

Diese benötigen monatlich eine Menge von circa 20 kg Alleinfutter. Je nach Hersteller und Qualität kostet dieses Hühnerfutter zwischen 10 und 25 €.

Hühnerfutter kostet demnach bei der Haltung von 4 Hühnern auf ein Jahr gerechnet etwa 120 bis 240 €. Bei Hühnerfutter in Bio-Qualität kann sich diese Summe teilweise verdoppeln. Gerade bei einer größeren Anzahl an Hühnern kann sich dieser Faktor also bemerkbar machen.

Hühnerfutter kaufen

Hühnerfutter lässt sich über die verschiedensten Wege erwerben: Zum einen gibt es die Möglichkeit, Hühnerfutter online zu kaufen. Hier gibt es unter anderem mehrere Shops für Tierbedarf, welche Hühnerfutter in verschiedenen Varianten und Größen anbieten. Dazu zählen beispielsweise auch Zoohandlungen, welche ihre Produkte online anbieten. Wer Hühnerfutter online kaufen möchte, kann typischerweise mit der größten Auswahl rechnen. Hier lässt sich daher garantiert das richtige Hühnerfutter finden. Zum anderen kann Hühnerfutter auch in speziellen Geschäften für den Tierbedarf erworben werden.

Hühnerfutter beim Bauern kaufen

Unser Tipp: Kaufen Sie Hühnerfutter beim (Bio)-Bauern Ihres Vertrauens. Wenn Sie diese Möglichkeit haben, dann sollten Sie das nutzen. Oft bekommen Sie hier auch eine gratis Beratung vom echten Profi. Niemand kennt sich besser mit der Aufzucht von Hühnern aus, als der Bauer Ihres Vertrauens.

Nicht jeder hat einen Bauern in greifbarer Nähe – daher muss man bei der Hühnerhaltung oft auf Alternativen zurückgreifen:

Fachmärkte für Tierfutter und Tierzubehör, die auch Futter für Nutztiere haben, hat natürlich nicht jeder einfach so in der Nähe.

Hühnerfutter in Geschäften kaufen

Für die Hühnerhaltung lassen sich in größeren Geschäften in der Regel die verschiedensten Arten von Hühnerfutter finden. Der Vorteil des Kaufes vor Ort liegt darin, dass hier eine besonders gute Beratung stattfindet. Wer besondere Wünsche bezüglich des Hühnerfutters hat, sollte sein Hühnerfutter daher hier erwerben.

Allerdings führen die meisten Tierhandlungen kein Futter für Nutztiere – eher für Haustiere. Es gibt aber auch Geschäfte für Nutztiere, die dann auch Hühnerfutter verkaufen.

Hühnerfutter online kaufen

Immer beliebter wird der Online-Kauf von Hühnerfutter. Hier haben Sie eine große Auswahl und können die Preise sehr gut vergleichen, wobei auch hier nicht Äpfle und Birnen miteinander verglichen werden sollten: Achten Sie also darauf, dass die Produkte von der Qualität her vergleichbar sind. Der Online-Kauf bietet sich vor allem dann an, wenn Sie genau wissen, was Sie kaufen möchten.

Was ist gutes Hühnerfutter?

Eine hohe Qualität ist daran erkennbar, dass sich kaum bis gar keine Chemikalien oder Zusätze in dem Futter befinden. Das Hühnerfutter sollte daher zu 100 % natürlich sein. Besonders hoch ist die Qualität in der Regel bei Bio-Hühnerfutter.

Dieses enthält garantiert keine Bestandteile von Spritzmitteln oder gesundheitsgefährdende Chemikalien. Wer für seine Hühner das beste möchte, sollte daher nach Möglichkeit auf ein solches Futter setzen.

Auch die Zusammensetzung spielt eine entscheidende Rolle: Es sollte zum einen verschiedene Arten von gut verdaulichem Getreide enthalten. Weizen, Mais und Gerste eignen sich hier am besten. Befinden sich große Anteile an Roggen in dem Hühnerfutter, so kann dies zu Durchfall führen. Außerdem sollten sich gute pflanzliche Eiweißlieferanten wie Buchweizen oder Hirse in dem Hühnerfutter befinden. Das Hühnerfutter sollte sich aus vielen unterschiedlichen pflanzlichen Komponenten zusammensetzen, um somit abwechslungsreich ausfallen und den Hühnern alle wichtigen Nährstoffe zu bieten.


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Hühnerfutter können Sie natürlich auch selber mischen, was einige Vorteile mit sich bringt aber auch Zeit und Anstrengung kostet.

Hühnerfutter selber machen

Viele Hühnerhalter entscheiden sich für die Alternative, das Hühnerfutter einfach selbst zu mischen. Da Hühner Allesfresser sind, freuen sie sich übrigens auch häufig über Reste aus der Küche.

Hier gilt es jedoch, aufzupassen: Auch wenn Hühner alles fressen würde, bedeutet das nicht, dass sie auch alles fressen sollten. Schädliche Dinge für Hühner haben wir übrigens auch in diesem Artikel ausführlich beschrieben.

Das sind die Vorteile, wenn Sie Futter selber mischen:

  • Man weiß, was drin ist
  • Man kann selbst herausfinden, was die Hühner am liebsten fressen
  • Variation und Vielfalt ist einfacher möglich
  • Oftmals ist es auch günstiger (wenn man die Qualität mit einbezieht)

Da es viele Möglichkeiten gibt, Hühnerfutter selbst zu mischen, haben wir uns in diesem Beitrag intensiv mit dem Thema „Hühnerfutter selber machen“ auseinandergesetzt.

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